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Reisekrankheit

21.07.2011

Auf Reisen mit dem Auto, Bus oder Zug, bei Flugreisen und v.a. auch auf Seereisen kann die Freude der Reise durch Auftreten einer Reiseübelkeit (einer sog. Kinetose) schnell getrübt sein. Besonders Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren sind hiervon betroffen.

Wie kommt es zu einer Reisekrankheit?

Eine Reisekrankheit entsteht durch ungleiche Reize des Körpers während der Fahrt, im Auto bei vielen Kurven oder im “Stop-and-go”-Verkehr, im Flugzeug beim Start, bei der Landung oder aber auch bei vermehrten Turbulenzen. Der Körper meldet eine Bewegung, die Augen jedoch nicht. Auf diese verschiedenen Sinneseindrücke kann der Körper in Form einer Reiseübelkeit reagieren

Erste Symptome einer beginnenden Reisekrankheit sind

  • leichtes Unwohlsein
  • Müdigkeit
  • Gähnen
  • Blässe

Diese können sich im weiteren Verlauf verschlimmern, u.a. zu

  • starker Übelkeit und Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Blutdruckabfall

Leiden Sie oder Ihr Kind an einer Reiseübelkeit?

Hierzu einige hilfreiche Tipps:

  • Lenken Sie sich oder Ihr Kind etwas ab.
  • Versuchen Sie häufig kleinere Pausen einzulegen
  • frische Luft hilft häufig die Symptome zu mildern
  • Verzichten Sie auf größere reichhaltige Mahlzeiten vor der Reise
  • Halten Sie Ihren Kopf möglichst ruhig und fixieren den Horizont oder die Küste
  • Bei Auto- oder Busfahrten ist es hilfreich einen Platz zu wählen mit einem “Geradeausblick”. Vermeiden Sie Blicke durch ein Seitenfenster.

Leiden Sie stark an Reiseübelkeit, können auch Arzneimittel eingesetzt werden. Die meisten frei verkäuflichen Arzneimittel gehören zu sogenannten Antihistaminika, bei vielen oft auch nur als “Reisetabletten” bekannt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil in der medikamentösen Behandlung der Reiseübelkeit und haben bei vielen Betroffenen Erfolg. Sie werden in verschiedenen Zubereitungen angeboten, als Tabletten, Zäpfchen, Saft und als Kaugummis. Im Akutfall helfen die Kaugummis am schnellsten, schon innerhalb weniger Minuten setzt die Wirkung ein. Diese Gruppe an Medikamenten hat allerdings häufig als Nebenwirkung Müdigkeit. Daher sollten Sie diese nicht einnehmen, wenn Sie noch Auto fahren möchten.

Eine sehr gute Alternative können auch homöopathische Arzneimittel sein. Hierbei können sehr gut das Homöopathikum Cocculus und auch das Homöopathikum Tabacum verwendet werden.

 

 

 

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